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Angeln rund Rügen


Der Hornhecht ist einer der beliebtesten Angelobjekte in den Frühjahrsmonaten. Sein Aufenthalt vor Rügens Küste ist nicht von langer Dauer. Er kommt aus dem Mittelmeer und besucht unsere Region nur zur Fortpflanzung. Sein Zahlreiches erscheinen in den flacheren Gewässern und die sich daraus ergebenen leichten Fangmethoden machten den Fisch sehr preiswert. Nach der Zubereitung ist er dem Aal im Aussehen und Geschmack sehr ähnlich.  Somit wurde er im Volksmund auch Arbeiteraal genannt, weil er für die arme Bevölkerung immer erschwinglich war. 
Der Hornhecht ist ein wahrer Kämpfer unter den Fischen. Es ist immer wieder ein Freude, ihn im Drill zu besiegen. Man kann ihn mit Spinnern oder auch mit Fetzenködern aus Hering an den Haken bekommen. Die langen schmalen Spinner sollten höchstens 30 g wiegen, die farbliche Gestaltung ist individuell. Man kann sich nicht auf eine Farbe festsetzen. Wenn er heute auf blaue Spinner gut gebissen hat, kann es morgen schon wieder ganz anders sein. Am besten viele verschiedene Farben mit sich führen und ausprobieren.
Da der Hornhecht sich in Landnähe in einer Tiefe von 1 - 3m aufhält ist es auch möglich ihn durch Watangeln zu fangen. Er ist bei ruhigem Wasser sehr oft an der Wasseroberfläche auszumachen. Mit gezielten Würfen in diese Richtung, den Spinner in eine Tiefe von 0,5 - 1,0 m führen, ist man schnell erfolgreich. Tagesfänge von 30-50 Stück sind keine Seltenheit. Doch jeder sollte sich vor dem Angeln eine Grenze setzen. Durch den hervorragenden Angelspaß ist man sehr schnell dazu verleitet, mehr zu fangen als für den Eigenbedarf nötig ist. Durch den Fang mit Fetzenködern hat man nicht so viele Fehlbisse wie beim spinnen. Manche Tage ist man mit Fetzenködern auch viel erfolgreicher. Wer von weit anreißt sollte in jedem Fall für beide Fangmethoden vorbereitet sein. Heringsfetzen sind am besten zum Angeln geeignet.
Die Saison kann je nach Witterung schon Mitte April beginnen und sich dann bis Mitte Juni hinziehen. Die Hochsaison für das Hornfischangeln ist immer der Monat Mai.
Die Gewässer im Süden und Südosten von Rügen sind am besten zum Angeln geeignet.

Als Dorsch bezeichnet den kleinen Bruder des Kabeljau aus der Nordsee. Sie werden sehr selten über 130 cm und 40 kg schwer. Dorsche kommen von Küstennähe bis in Tiefen von 600 m vor, und dort fast immer in Grundnähe. Einige der großen 15 - 25 jährigen Kabeljaue ziehen anscheinend weit hinaus ins offene Meer, um dort Heringe, Makrelen und andere Schwarmfische zu erbeuten. Der Dorsch - in Skandinavien nennt man ihn "Torsk" - scheint wohl der Nationalfisch der Norweger zu sein. Der an der Luft getrocknete Kabeljau wird als Stock- und Klippfisch heute noch als besondere Delikatesse bis nach Süditalien geliefert.
Jeden März nehmen tausende von Fischern am berühmten Lofotenfang teil. Darüber hinaus kann man bei der jährlich stattfindenden Weltmeisterschaft im Kabeljaufischen sein Glück versuchen.
Unter Hobbyfischern gilt das ungeschriebene Gesetz, daß man Dorsche, die kleiner als 40 cm sind wieder ins Meer zurücksetzt um die Bestände nicht zu gefährden.

Auf Rügen fahren wir von Sassnitz mit den Kutter auf die Ostsee zu den Fanggründen . Gefahren wird ab 10 Personen bis maximal 20 Personen .

Man kann auch mehrere Tage hinternander rausfahren und somit mehrere Fischgründe aufsuchen .

 Der Zander (Sander lucioperca, ungültig Stizostedion lucioperca), auch Sander, Schill, Hechtbarsch oder Fogosch genannt, gehört zur Ordnung der Barsche (Perciformes). Er ist unter den Barschartigen Europas der größte Süßwasserfisch . Ursprünglich aus Osteuropa stammend hat er sich vor allem durch Besatzmaßnahmen in west- und mitteleuropäischen Gewässern verbreitet.

 

Der Zander gilt als scheuer, vorsichtiger Fisch, der nicht leicht zu überlisten ist. Besonders große Exemplare über 90 cm Länge und 7 kg Gewicht werden extrem selten gefangen. Als Köder kommen vor allem kleine Rotaugen, Rotfedernund Barsche in Frage. Weitere gute Köderfische sind Ukelei, Gründling und Kaulbarsch. Prinzipiell ist darauf zu achten, dass die Köderfische schlank sind. Hochrückige wie z.B. Brassen werden oft verschmäht. Alternativ kann man auch Fischfetzen oder Fischhälften verwenden. Als Kunstköder eignen sich Gummifische (Shads), Blinker, Wobbler und Twister. Alle Köder sollten zwischen 8 cm und 20 cm groß sein. In Ausnahmefällen werden auch Zander auf Würmer und Maden gefangen.

Besonders erfolgversprechend sind Stellen, an denen sich viele kleine Fische aufhalten. In Seen sind dies die Scharkanten und Unterwasserberge. In Kanälen und flacheren Teichen sollte man den Zander am Ufer vor Schilf und Seerosenfeldern suchen.

Fangzeiten sind an frostfreien Tagen vor allem die Abend- und Nachtstunden und bei Frost die Mittagszeit. Die fängigsten Monate sind Mai/Juni nach der Laichzeit und September bis Dezember. Besonders die großen Exemplare werden in der kalten Jahreszeit gefangen. Die Fangmonate können variieren und sind vom Gewässer abhängig.

Auf Rügen fängt man den Zander im kleinen Jasmunder Bodden von Land . Eine Watthose wäre angebracht .

 Esox

Der Hecht kommt in allen Gewässern Mitteleuropas vor, die dem Raubfisch genügend Lebensmöglichkeiten bieten. Bei ausreichendem Nahrungsangebot ist er ein Standortfisch und zeigt ein ausgeprägtes Territorialverhalten (standorttreu), bei geringem Nahrungsangebot wandert er aber auch im Gewässer umher. Der bevorzugte Lebensraum des Hechtes liegt in den vegetationsreichen Uferzonen stehender oder langsam fließender Gewässer. Hier lauert er zwischen den Wasserpflanzen, unter Uferböschungen oder in versunken Bäumen/Ästen auf Beute, zu der er aus seinem Unterstand “sprintet”.
Hechte gibt es auch in schwach salzigen Bodden an der Ostseeküste (vor allem Deutschland, Polen und Schweden).

Gute Fangplätze an der Ostsee sind der Kubbitzer und der Greifswalder Bodden und der Strelasund.

Beste Fangzeit: Mai - Dezember   Eine gute Zeit für das angeln auf den Hecht ist die Dämmerung.

Größe: Die Durchschnittsgrößen liegen bei 50 cm bis 100 cm, Längen bis 150 cm (Weibchen) und 100 cm (Männchen) oder Gewichte von ca. 25 kg sind möglich.

Der Hering ist nur zu bestimmten Jahreszeiten vor der Küste Rügens bzw. in den Boddengewässern anzutreffen. In den Monaten von Februar bis Mai ist Hochsaison für den Heringsangler.

Zu dieser Zeit zieht der Frühjahrshering in großen Schwärmen in seine Laichreviere vor Rügens Küste.

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